Gemeinde Hüllhorst

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17.09.2020

Flyer zur geschlechtergerechten Sprache

Es bleibt unsere Sprache!

Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Minden-Lübbecke bringen einen Flyer zur geschlechtergerechten Sprache heraus

Aus der Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten ist ein neues Projekt entstanden: Ein kleiner Leitfaden, der Tipps und Hilfestellungen bei der Anwendung von gendergerechter Sprache gibt. Immer noch fragen sich viele, warum nicht einfach wie bisher das „generische Maskulinum“, also die männliche Form, verwendet werden kann. Fakt ist, dass Sprache unser Denken und unser Bewusstsein bestimmt – und damit auch Realität schafft. Eine geschlechtergerechte Sprache stellt Chancengleichheit her. Indem der Genderstern, die Pluralform, Verben statt Substantiven oder geschlechtsneutrale Begriffe verwendet werden, fühlen sich alle Menschen mitgemeint. Auch die Menschen, die sich mit keinem der biologischen Geschlechter identifizieren können. In dem Flyer finden sich konkrete Formulierungsbeispiele. Außerdem sind alle Kontaktdaten der Gleichstellungsbeauftragten aufgelistet, die bei Fragen gerne weiterhelfen. „Die sprachliche Konformität ist ein Puzzleteil, um zur Gleichstellung aller Menschen zu gelangen. Unsere Sprache ist immer im Wandel. Und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist eine geschlechtergerechte Formulierung das neue Normal“, sind sich die Frauen einig.
Erhältlich ist der Flyer ab sofort in allen Rathäusern im Kreisgebiet, auf den Internetseiten der Städte und Gemeinden sowie auf Anfrage bei den Gleichstellungsstellen.

Flyer zur geschlechtergerechten Sprache [PDF: 673 kB]

Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten trifft sich regelmäßig, mindestens einmal im Quartal. Für einzelne Projekt werden Arbeitsgruppen gegründet. Aus einer solchen ist auch der Flyer zur geschlechtergerechten Sprache entstanden.

Flyer zur geschlechtergerechten Sprache_Gleichstellung

Auf den Fotos sind von links oben an zu sehen: Kerstin Ramm (Gleichstellungsbeauftrage der Stadt Espelkamp), Heike Krüger (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rahden), Sarah Lutz (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lübbecke sowie der Gemeinde Hüllhorst), Andrea Kneller (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pr. Oldendorf), Sabine Denker (Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Stemwede), Luisa Arndt (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Minden), Judith Mohme (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Porta Westfalica), Mona Finkemeier (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Petershagen), Katrin Becker (Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Hille)

Hüllhorst, 17.09.2020

Der Bürgermeister
gez. Rührup