Gemeinde Hüllhorst

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02.03.2020

Information zum Coronavirus

Aktuelle Informationen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat unter der Telefonnummer 0211 8554774 eine Hotline für Bürger in Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Sie erreichen das Servicecenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr.

Informationen auf der Homepage des Kreises Minden-Lübbecke

Gesundheitsamt und Rettungsdienst des Kreises Minden-Lübbecke bereiten sich bereits seit Anfang des Jahres auf die Entwicklungen rund um das neue Coronavirus vor und passen ihre Maßnahmen regelmäßig entsprechend der Vorgaben des Robert-Koch-Instituts an.

Das aktuelle Coronavirus kann allgemeine Krankheitssymptome verursachen wie Erkältungssymptomatik mit Husten, Fieber und Schnupfen, Abgeschlagenheit, Durchfall. Bei einem Teil der Patienten nimmt die Erkrankung einen schweren Verlauf.

Coronavirus

Ansteckung vermeiden

Das neuartige Corona-Virus gehört zu den respiratorisch, also durch Tröpfcheninfektion übertragenen Virus-Erkrankungen, wie auch die jährlich auftretende Grippe (Influenza). Um die Ausbreitung zu vermeiden, sollten gute Händehygiene , Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten gehalten werden. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten.

Hygienetipps

Wer seine Hände effektiv waschen will, sollte einige einfache Grundregeln beachten:

1. Nass machen: Die Hände werden unter fließendes Wasser gehalten. Die Temperatur kann dabei so gewählt werden, dass sie angenehm ist.

2. Rundum einseifen: Handinnenflächen, Handrücken, Daumen, Fingerzwischenräume und Fingerspitzen sollten gründlich eingeseift werden.

3. Zeit lassen: Gründliches Händewaschen dauert mindestens 20 Sekunden, bei stark verschmutzten Händen auch länger.

4. Gründlich abspülen: Die Hände sollten unter fließendem Wasser abgespült werden.

5. Sorgfältig abtrocknen: Das Abtrocknen der Hände – auch der Fingerzwischenräume – gehört zum wirksamen Händewaschen dazu. Durch das Abtrocknen werden Keime entfernt, die noch an den Händen oder im restlichen Wasser an den Händen haften.

Das  Gesundheitsamt ist mit relevanten Stellen zur Gesundheitsvorsorge regelmäßig in Kontakt. Auch auf Kreisebene kooperieren, wie in solchen Fällen üblich, Rettungsdienst, Krankenhäuser und das Gesundheitsamt miteinander, um eine optimale Versorgung und den Gesundheitsschutz zu gewährleisten.

Der Rettungsdienstdienst des Kreises Minden-Lübbecke hat sich verstärkt auf das Auftreten von Verdachtsfällen im Mühlenkreis vorbereitet: In einem sogenannten Rahmenhygieneplan für den Rettungsdienst sind beispielsweise die erforderlichen Maßnahmen zur Personalhygiene, notwendige persönliche Schutzausrüstung und die Desinfektionsmaßnahmen für eine Vielzahl von Infektionserkrankungen detailliert festgelegt. Die Ärztliche Leitung des Rettungsdienstes (ÄLRD) hat eine Verfahrensanweisung für den Umgang mit Patienten mit dem Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus erlassen. Diese enthält konkrete Festlegungen von der Notrufabfrage in der Leitstelle über Maßnahmen vor Ort beim Patienten bis hin zu erforderlichen Desinfektionsmaßnahmen.

Das Gesundheitsamt hilft bei  der Klärung, ob ein begründeter Verdacht auf ein Coronavirusinfektion vorliegt, und  berät alle Beteiligten zu notwendigen Hygienemaßnahmen. Um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern, ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen des Erkrankten, berät diese und bleibt mit ihnen in engem Kontakt. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes stehen für Fragen von Gesundheitseinrichtungen und Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung.

Das Robert Koch Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, erstellt eine Risikobewertung und veröffentlicht sie auf der Internetseite www.rki.de/ncov. Entsprechend gibt das RKI Empfehlungen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die Gesundheit zu schützen und das Auftreten von Erkrankungsfällen bzw. die Weiterverbreitung der Erkrankung zu verhindern. Auch auf der Ebene der Landesbehörden und der Gesundheitsämter werden Absprachen und Vorbereitungen getroffen, um mit Verdachtsfällen und Erkrankungsfällen umzugehen.

Viele Fragen, die aktuell zum Thema Corona-Virus auftauchen, können bereits durch die Angaben auf den Internet-Seiten des RKI (Robert-Koch-Institut) beantwortet werden.